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Nächster Equal Pay Day: 18. März 2019

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PRESSEMITTEILUNG: Mehr Transparenz, mehr Lohngleichheit: Der Equal Pay Day geht in die elfte Runde

12.03.18


Berlin, 13.03.2018

PRESSEMITTEILUNG
Mehr Transparenz, mehr Lohngleichheit: Der Equal Pay Day geht in die elfte Runde

•    Save the Date: 18. März 2018
•    über 1.000 Aktionen deutschlandweit
•    Kampagnenmotto Transparenz gewinnt. macht auf Vorteile von Entgelttransparenz aufmerksam

Berlin, 12.03.2018 – Am 18. März geht der Equal Pay Day in die elfte Runde. Der Aktionstag steht symbolisch für die geschlechtsspezifische Lohnlücke: Um auf die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern hinzuweisen, werden auch dieses Jahr wieder rote Schirme aufgespannt, Fahnen gehisst und Red Dinner-Abende veranstaltet. Deutschlandweit sind über eintausend Aktionen geplant.

Mit dem diesjährigen Motto Transparenz gewinnt. macht die Equal Pay Day-Kampagne auf die Vorteile von Entgelttransparenz aufmerksam. Denn die Lohnlücke ist zwar statistisch belegbar, die ungerechte Bezahlung bleibt im Einzelfall aber oft unsichtbar. Noch immer ist es ein großes Tabu, über Geld zu sprechen. Transparenz macht die Lohnlücke sichtbar, stößt Debatten über den Wert von Arbeit an und stellt überholte Entgeltstrukturen infrage.

Um die wirtschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz zu fördern, hat die Regierung das Entgelttransparenzgesetz auf den Weg gebracht, das im Juli 2017 in Kraft getreten ist. Demnach haben Arbeitnehmende in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten seit dem 6. Januar das Recht, die Gehaltsstrukturen in ihrem Unternehmen zu erfragen. Ziel des Gesetzes ist es, Lohntransparenz zu fördern und damit zur Schließung der geschlechtsspezifischen Lohnlücke beizutragen.

„Transparenz ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zu mehr Lohngerechtigkeit“, so Uta Zech, Präsidentin des BPW Germany und Unterstützerin des Equal Pay Day. „Wir haben das Ziel, gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit, noch lange nicht erreicht. Schließlich ist der Bruttostundenlohn von Frauen immer noch um 21 Prozent geringer als der von Männern. Das hat fatalen Folgen: Am Ende ihres Berufslebens bekommen Frauen im Durchschnitt 53 Prozent weniger Rente. Gleichstellung sieht anders aus.“

„Um den Gender Pay Gap endgültig zu schließen“, so Uta Zech weiter, „brauchen wir Durchblick bei den Gehältern, aber auch einen klischeefreien Blick auf Männer wie auf Frauen. Die alten Rollenbilder haben längst ausgedient und gehören aussortiert. Unsere Vision: absolute Lohngleichheit bis 2020.“

Das Equal Pay Day Journal mit allen aktuellen Zahlen, Interviews und Fachbeiträgen zum Thema Transparenz gewinnt. können Sie hier herunterladen:
http://www.bpw-germany.de/neuigkeiten/publikationen/

Für Interviews mit Uta Zech, Präsidentin des BPW Germany e.V., wenden Sie sich bitte
via Mail an: Frau Ania Wiesen, a.wiesen@equalpayday.de
 
Pressekontakt
Ania Wiesen
Kommunikation Equal Pay Day
Tel.: +49 (0)30 31 17 05 17 | E-Mail: presse@equalpayday.de

BPW Germany e.V.
Schloßstraße 25 | 12163 Berlin
Tel.: +49 (0)30 31 17 05 17 | E-Mail: info@equalpayday.de

Anschauliche Informationen bietet zudem die Kampagnen-Website www.equalpayday.de. Im Toolkit wird Material für die Planung von Veranstaltungen bereitgestellt. Informationen zum Thema Equal Pay finden Sie auch im Equal Pay WIKI www.equalpay.wiki. Aktuelle Meldungen rund ums Thema finden Sie auch bei Twitter und Facebook.


EQUAL PAY DAY
Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Laut Statistischem Bundesamt beträgt der geschlechtsspezifische Entgeltunterschied in Deutschland aktuell 21 Prozent. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen) – damit fällt der Equal Pay Day auf den 18. März.

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. erstmals in Deutschland durchgeführt und wird seitdem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert. Entstanden ist der Tag für gleiche Bezahlung in den USA. Die amerikanischen Business and Professional Women schufen 1988 mit der Red Purse Campaign ein Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf, sodass die roten Taschen bundesweit zum Symbol des Equal Pay Day wurden.

Weitere Informationen, Pressebilder und Videos unter www.equalpayday.de.

 

Über den BPW Germany
Mit rund 40 Clubs und rund 1.800 Mitgliedern ist der Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen in Deutschland. Der in den 30er Jahren entstandene und nach der Auflösung unter den Nationalsozialisten 1951 neu gegründete gemeinnützige Verband unterstützt berufstätige Frauen auf vielfältige Weise: Neben persönlichem Austausch, Vorträgen, Tagungen und Mentoring leistet das Netzwerk politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene und engagiert sich für humanitäre Zwecke. Der BPW Germany kooperiert mit Wirtschaft, Medien, Politik und unterstützt seine Partner in Fragen der Unternehmensverantwortung und Chancengleichheit im Beruf. 2008 initiierte das Netzwerk den Equal Pay Day in Deutschland, der internationale Aktionstages für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, und erhielt dafür 2009 die Auszeichnung „Ort im Land der Ideen“.
Der BPW Germany ist Teil des BPW International, der in rund 100 Ländern, darunter 31 europäischen Ländern, vertreten ist und Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und beim Europarat genießt. Außerdem ist der BPW Germany Mitglied im Deutschen Frauenrat und in der United Leaders Association (ULA).
Mehr dazu unter www.bpw-germany.de. Mehr zu den BPW-Landesverbänden in Europa unter www.bpw-europe.org. Mehr zum BPW International unter www.bpw-international.org.


 

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