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Berliner Erklärung 2017

Frauen entscheiden die Wahl – Frauenverbände der Berliner Erklärung 2017 bauen auf die Bundeskanzlerin Merkel und hoffen auf Volker Kauder

12.09.17


Pressemitteilung

Frauen entscheiden die Wahl – Frauenverbände der Berliner Erklärung 2017 bauen auf die Bundeskanzlerin Merkel und hoffen auf Volker Kauder

Berlin, 12.09.2017: Frauen bilden in Deutschland die Mehrheit. 51,5 Prozent der Wahlberechtigten sind Frauen. Bei der Bundestagswahl 2017 werden daher die Stimmen der Frauen entscheidend dafür sein, wer die künftige Bundesregierung anführen wird. Von zentraler Bedeutung sind daher die Positionen der Parteien zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern, insbesondere in der Wirtschaft. Zwar bilden in vielen Unternehmen Frauen die Mehrheit der Beschäftigten. Blickt man aber in die Führungsetagen, sind Frauen weiterhin stark unterrepräsentiert. Zudem werden Frauen – bei gleicher Tätigkeit – häufig schlechter bezahlt als Männer, obwohl ihr Bildungsniveau das ihrer männlichen Kollegen teils deutlich überragt.

17 Frauenverbände in Deutschland, die ihre gemeinsamen Forderungen in der Berliner Erklärung 2017 gebündelt haben, appellierten in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die Forderungen vom 30. Mai 2017 zur Stärkung der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Medien sowie der Zivilgesellschaft zu unterstützen. Sie repräsentieren 12,5 Millionen Frauen in Deutschland.

Bestärkt sehen sich die Verbände durch die Äußerungen der Bundeskanzlerin bei der Bundesdelegiertenkonferenz der Frauen-Union in Braunschweig Ende August. Merkel hatte dort kritisiert, dass ein überwiegender Teil der Unternehmen bei der Zielgröße für den Vorstand Null-Wachstum plane. Damit provoziere die Wirtschaft „weitere rechtliche Regelungen“. An der Quote für Aufsichtsräte sehe man, dass Fortschritt auf freiwilligem Weg nicht erreichbar sei. Auch der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, sieht deutlichen Handlungsbedarf und will die geringe Frauenbeteiligung in den Chefetagen großer Unternehmen nicht hinnehmen. „Dass einige große Unternehmen ernsthaft als Frauenquote `null’ angeben, sei eine Unverschämtheit", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus". „Wenn Freiwilligkeit nicht zum Erfolg führt, muss man ein bisschen nachhelfen. Ich sehe es nach wie vor skeptisch, in die Führung von Unternehmen einzugreifen", erklärte er. „Aber ich muss auch sagen: Mit welcher Sturheit große Unternehmen sich dem Thema `Frauen in Führungsfunktionen‘ verschließen, kann ich nicht akzeptieren.“

„Diesen Unmut teilen wir und da kommt unser Offener Brief an die Bundeskanzlerin ja gerade zum rechten Moment. Im Wahlprogramm der CDU/ CSU finden sich zum Thema Frauen in Führung diese neuen Überlegungen noch nicht wider. Wir appellieren an die Bundeskanzlerin und die politischen Parteien, ihre Aussagen zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männer ernst zu nehmen. Nach der Bundestagswahl müssen weitere Schritte eingeleitet werden, um die gleichberechtigte Teilhabe in Führungspositionen und die faire Bezahlung von Frauen durchzusetzen“, erklärt Monika Schulz-Strelow vom Verband Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) im Namen der Initiatorinnen. „Wir dokumentieren die Aussagen der Spitzenkandidaten aller Parteien sehr genau und werden öffentlich machen, was sie nach der Wahl im Koalitionsvertrag verankern und dann umsetzen. Mit den 12,5 Millionen Frauen in den Verbänden und den Verbündeten der Berliner Erklärung ist zu rechnen!“


Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung existiert seit 2011.
Aktuell gehören ihm 17 Frauenverbände an:

Arbeitsgemeinschaft Anwältinnen im Deutschen Anwaltsverein, 266 Mitglieder, Silvian C. Groppler, Vorsitzende
www.davanwaeltinnen.de

Business und Professional Women (BPW) Germany, 1.600 Mitglieder (Deutschland) 30.000 Mitglieder in 100 Ländern, Uta Zech, Präsidentin www.bpw-germany.de

Deutscher Ärztinnenbund e.V. (DÄB), 1.800 Mitglieder, Dr. Christiane Groß M.A., Präsidentin www.aerztinnenbund.de

Deutscher Frauenrat (DF), Dachverband von 59 Mitgliedsverbänden, in denen mehr als 12 Millionen Frauen organisiert sind. Mona Küppers, Vorsitzende www.frauenrat.de

deutscher ingenieurinnenbund e.V. (dib), 400 Mitglieder, Sylvia Kegel, Vorstand www.dibev.de

Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb), 2.700 Mitglieder, Ramona Pisal, Präsidentin www.djb.de

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), 500.000 Mitglieder, Brigitte Scherb, Präsidentin www.landfrauen.info

EAF Berlin | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft, 2.000 Unterstützer/innen, Dr. Helga Lukoschat, Vorsitzende www.eaf-berlin.de

European Women’s Management Development International Network e.V. (EWMD), 470 Mitglieder in Deutschland; 900 Mitglieder europa- und weltweit; Sieglinde Schneider, Präsidentin www.ewmd.org

FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte e.V., 680 Mitglieder, Monika Schulz-Strelow, Präsidentin www.fidar.de

Frauen im Management e.V. (FIM)
, 180 Mitglieder, Bärbel Jacob, Bundesvorstand www.fim.de

Journalistinnenbund e.V. (jb), 400 Mitglieder, Rebecca Beerheide, Vorsitzende www.journalistinnen.de

ProQuote Medien e.V., 200 Mitglieder, 5.000 Unterstützerinnen und Unterstützer, Maren Weber, Vorsitzende www.pro-quote.de

ProQuote Medizin, 700 unterstützende Unterschriften, davon 80 Professoren und Professorinnen, Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Initiatorin pro-quote-medizin.de

ProQuote Regie e.V., 1000 Unterstützer*innen, Barbara Rohm, Vorsitzende www.proquote-regie.de

Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU), 1.800 Mitglieder und Interessentinnen, 16 Landesverbände, Stephanie Bschorr, Präsidentin www.vdu.de

Working Moms – Pro Kinder Pro Karriere e.V. (WM), 450 Mitglieder, Ina Steidl, Vorsitzende Verbandsvorstand www.workingmoms.de

 


Weitere Informationen:
www.berlinererklaerung.de
#BerlinerErklärung2017

Pressekontakt:
Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR e.V. Tel: 030 887 14 47 16

 

Foto: Ralf Rühmeier


 

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