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Equal Pay Day Auftaktforum zur Kampagne 2016 mit Bundesministerin Manuela Schwesig

BERUFE MIT ZUKUNFT. WAS IST MEINE ARBEIT WERT?

02.11.15


Unter dem Motto „Was ist meine Arbeit wert?“ läutet Bundesministerin Manuela Schwesig morgen (Dienstag) gemeinsam mit dem Forum Equal Pay Day, das durch den Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. getragen wird, die Equal Pay Day Kampagne 2016 ein. Von 11 bis 16:30 Uhr steht im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Schwerpunktthema BERUFE MIT ZUKUNFT im Mittelpunkt.

EQUAL PAY DAY AUFTAKT-FORUM
Dienstag, 3. November 2015
11:00 bis ca. 16:30 Uhr
BMFSFJ | Glinkastraße 24 | 10117 Berlin

Viele frauentypische Berufe werden schlechter bezahlt, in anderen Branchen fehlen weibliche Fachkräfte. „Dies sind Ursachen für den Gender Pay Gap von 22 Prozent in Deutschland und hat Folgen für die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft“, erklärt Henrike von Platen, Präsidentin des BPW Germany. „Unser Hauptanliegen ist, die Wertschätzung gegenüber den sozialen Dienstleistungen auch monetär zu erhöhen, sowie ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in allen Branchen zu schaffen.“

Bundesministerin Manuela Schwesig sagt: „Berufe, in denen mehr Frauen arbeiten, werden anders bewertet als typische Männerberufe. Das Messen mit zweierlei Maß zeigt sich auch darin, dass in der Pflege und in Betreuungsberufen oft noch Schulgeld für die Ausbildung bezahlt werden muss. Eigentlich sollte schon der Fachkräftebedarf in diesen Berufen Argument genug sein, dass die Auszubildenden nicht noch Geld mitbringen müssen. Es ist aber auch ungerecht, denn mit Schulgeld statt Ausbildungsvergütung fängt die Lohnlücke schon an, bevor überhaupt der erste Lohn gezahlt wurde. Das Schulgeld gehört für soziale Berufe abgeschafft! Deshalb wird es ein neues Pflegeberufsgesetz geben, das auf eine Ausbildungsvergütung setzt und das Schulgeld abschafft. Das ist ein wichtiger Schritt zu mehr Lohngerechtigkeit.“

In der Gesetzgebung im Bereich der Entgeltgleichheit gilt der kanadische Bundesstaat Ontario als wegweisend. Seit 1990 gibt es dort den Pay Equity Act, über den Emanuela Heyninck, Leiterin der Pay Equity Commission in Ontario und Mitglied im BPW Canada, berichten wird.

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Mit-Autor der Shell Jugend Studie, wird in seiner Keynote die Erwartungen junger Menschen an ihre berufliche Zukunft beschreiben: „Die Prognose ist erlaubt, dass von dieser Generation großer Druck auf die Unternehmen und berufliche Einrichtungen ausgeübt werden wird, Familienleben und Karriere miteinander zu verbinden. Der Wunsch nach Erfüllung im Beruf kommt besonders stark von den jungen Frauen, die sich inzwischen mit hervorragenden Bildungsabschlüssen ihres hohen Marktwertes voll bewusst sind. Es wird nach meiner Einschätzung nicht mehr lange dauern, bis sich dieses Selbstbewusstsein auch in der Forderung nach gleicher Bezahlung niederschlägt.“

Neue Impulse für eine gerechte Arbeitswelt vor dem Hintergrund gegenwärtiger Entwicklungen geben auch die weiteren Expertinnen und Praktiker: Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung; Alexandra Schiltz, Referentin im Referat Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer im BMFSFJ; Hilde Mattheis, MdB SPD; Edda Schliepack, Präsidiumsmitglied und Bundesfrauensprecherin des SoVD; Dr. Reinhold Thiede, Leiter des Geschäftsbereichs Forschung und Entwicklung beim Deutsche Rentenversicherung Bund; sowie die Regisseurinnen Bettina Schöller-Bouju und Isabell Suba.

Zwei weitere Equal Pay Day Foren finden am 10.11. in Frankfurt am Main sowie am 18.11. in Düsseldorf statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren. Folgen Sie uns außerdem auf Twitter: #EPD2016. Anmeldung und Gesamtprogramm unter www.equalpayday.de/foren.

Ziel der Kampagne ist es, Chancen der Entgeltgleichheit sowie Lösungsansätze für Wirtschaft und Politik aufzuzeigen. Frauen, Männer, Mädchen und Jungen sollen für Entscheidungen und Konsequenzen im Lebensverlauf – von der Berufswahl bis zur Rente – sensibilisiert werden.

Schwerpunktpartner des Equal Pay Day 2016 sind die Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de sowie die Stadtreinigung Hamburg www.stadtreinigung.hamburg.de.

PRESSEKONTAKT
Sophie von Zezschwitz
Telefon: (030) 650 046 34
E-Mail: presse@equalpayday.de

EQUAL PAY DAY

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 22 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 79 Tage, die Frauen zum Jahresanfang umsonst arbeiten müssen: 21,6 Prozent von 365 Tagen = 79 Tage. Der nächste Equal Pay Day findet am Samstag, 19. März 2016 statt.

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. erstmals in Deutschland durchgeführt. BPW ist eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen. BPW Germany ist Teil des BPW International, der in rund 100 Ländern vertreten ist und Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und beim Europarat genießt. Inzwischen findet der Equal Pay Day in über 20 europäischen Ländern statt.

Entstanden ist der Tag für gleiche Bezahlung in den USA. Die amerikanischen Business and Professional Women schufen 1988 mit der Red Purse Campaign ein Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf, sodass die roten Taschen bundesweit längst zum Symbol des Equal Pay Day wurden.

Weitere Informationen, Pressebilder und Videos unter www.equalpayday.de.

PRESSEKONTAKT
Sophie von Zezschwitz
Tel. (030) 650 046 34
s.von-zezschwitz@bpw-germany.de


 

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