BPW Germany | business and professional women
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    Die Geschichte des BPW

    Alles beginnt 1919 in Kentucky, USA...

    Die Rechtsanwältin Lena Madesin Phillips, die 1917 als erste Frau an der Universität von Kentucky ihr Studium abschließt, organisiert 1918 eine Geschäftsfrauenkonferenz zur Förderung der Berufstätigkeit von Frauen. Aus ihr geht 1919, nur ein Jahr später, eine zukunftsweisende Organisation hervor, der Verband Business and Professional Women (BPW).

    1930

    Durch die Begeisterung von Lena M. Phillips, die keine Landesgrenzen kennt, wird im August 1930 der Internationale Verband Berufstätiger Frauen (IFBPW = International Federation of Business and Professional Women) in Genf gegründet, der in über 100 Ländern der Welt vertreten ist.

    1931-1933

    Wie sieht es in Deutschland aus? Die Initiative zur Gründung eines Verbandes Berufstätiger Frauen in Deutschland (DVBF) geht 1931 von der Rechtsanwältin Dr. Marie Munk aus. Der Verband wird in Berlin gegründet. Die Nationalsozialisten stellen die Organisation noch 1933 vor die Wahl, sich entweder den Frauenorganisationen Hitlers anzuschließen oder im Ausland die Interessen zu vertreten. Unter diesem Druck der politischen Verhältnisse löst sich der Verband 1933 auf.

    1951

    Die Neugründung erfolgt am 20. Mai 1951 in Bonn unter der Präsidentschaft von Prof. Maria May. Es gibt zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Anzahl von Frauen in Führungspositionen. Das Interesse für den Nachwuchs gehört zu den Aufgaben, mit denen sich die Organisation beschäftigt. Frauenthemen werden in hochkarätig besetzten Veranstaltungen wie z.B. in Hamburg unter dem Titel „Woche der berufstätigen Frau vom 13.-20.06.1952 oder im UNO-Seminar vom 19.-31.10.1954 öffentlich zum Gegenstand der Diskussion.

    So geht es immer weiter durch die Jahrzehnte voran. Wieder und wieder mischt sich seit 50 Jahren der DVBF/BPW in die laufenden Diskussionen um Gleichstellung der Frauen ein. Frauen verfügen mittlerweile über qualifizierte Schulabschlüsse, können studieren und steigen in Führungspositionen auf. Trotzdem ist die im Grundgesetz garantierte Gleichstellung noch längst nicht erreicht.

    1998

    Der Verband schließt sich 1998 der internationalen Namensgebung an und wird in BPW-Germany e.V. (BUSINESS AND PROFESSIONAL WOMEN-GERMANY e.V.) umbenannt. Der BPW-Germany ist kein Wundermittel gegen bestehende Ungleichheit. Er hat aber die Möglichkeit, die wirtschaftliche Position von Frauen zu stärken, indem einflussreiche berufstätige Frauen andere nachziehen. Sie schaffen Infrastrukturen, die in die Zukunft weisen. Ein gelebtes Netzwerk gibt vielen Frauen die Gelegenheit des Austausches und der Schaffung einer gemeinsamen Plattform für die Sicherung ihrer Existenzgrundlage.


  • Termine

    14.09.2010 - 14.09.2010
    Frauen an die Spitze - Tagung in Köln
    23.09.2010 - 25.09.2010
    Young BPW International Congress in Las Vegas
    25.09.2010 - 25.09.2010
    20 Jahre BPW Poznan / Polen
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    Frauen nicht selbst Schuld an geringerem Entgelt
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